Das Elend kennt kein Ende

Die ruhigen Zeiten mit Gelegenheit zum „Luft holen“ sind auf unseren Kitten-Pflegestellen eindeutig erst einmal vorbei: wir haben einen weiteren Neuzugang und leider ist die kleine Evi in einem sehr schlechten Zustand bei uns angekommen.

Die Augen sind nicht verschlossen, weil sie so jung ist, sondern aufgrund einer Erkrankung und im Vergleich zu ihren eine ganze Ecke jüngeren Pflegegeschwistern (Gisi, Gundi und Gustav -zu denen sie aktuell natürlich keinen direkten Kontakt haben darf), ist sie sehr klein und dünn.

Bei Evi ist also in besonderem Maße „päppeln“ und „pflegen“ angesagt und wir hoffen, dass sie noch genug Energie und Lebenswillen hat, um so gesund wie möglich zu werden und irgendwann mit den anderen Kitten herum zu tollen. Wir geben sie jedenfalls nicht so schnell auf!

Von den drei Gs gibt es derweil gute Nachrichten: Gustav holt dank ärztlicher Behandlung auf und versucht sich schon an Raufspielen mit seinen beiden Schwestern, das sah vor einer Woche noch ganz anders aus. An Appetit mangelt es den drei Geschwistern zum Glück auch nicht :).

Und dann kam Sally, ein Einblick in eine weitere Notfall-Pflegestelle:

„Als. ich gestern den Tag Revue passieren ließ dachte ich…toll morgen liegt mal so fast nix an.
Dann klingelte das Telefon und dann kam Sally.
Sally wurde in der Nachbarschaft von Cedrik gefunden. Es liegt auf der Hand das sie seine Schwester ist.
Leider hat unsere Tierärztin heute einen Bruch am Hinterlauf festgestellt. Sie wurde am 29.06.20 operiert“

Alles ist gut gelaufen. Nun hoffen wir das sie sich weiter so gut entwickelt, sie liebt es nämlich zu spielen – und das kann ohne Schmerzen nun noch viel besser werden!