Wenn man nach der Arbeit ins Katzenhaus kommt und der erste Anblick Arik und Amigo sind, die sich eine Schlafgelegenheit teilen und Arik einem das ziemlich wohlgerundete Bäuchlein zeigt … und kurz danach noch Anton und Ava folgen ❤.

Nummer fünf im Bunde, Amira, war derweil damit beschäftigt, mir piepsend mit deutlichem „MIE!“ zu erklären, was ich als nächstes zu tun habe (sehe nur ich trotz anderer Fellfärbung die Ähnlichkeit mit Mama Alma?). Irgendwer muss diese Aufgabe ja übernehmen und die Kleinste im Wurf macht das sehr gerne 😃. Angesagt sind laut Amira also: Spielen, Kuscheln und füttern! Kitten sehen in verschiedenen Altersstufen immer mal etwas pummelig aus, bevor sie den nächsten Wachstumsschub machen – das sind dann auch die Phasen, in denen sie jedem Hausdienstler gegenüber behaupten, sie wären arme und vollkommen „unterfütterte“ Katzen! Die Klagen erinnern durchaus sehr an „Tischlein deck Dich“: „Wovon sollt´ ich satt sein? Bekam kein einz`ges (Futter)-Tellerlein!“ Die fünf „A“s sind darin im Moment sehr gut und überzeugend. Wer zur Zeit Hausdienst macht und einen gesunden Überlebenswillen hat, sperrt die kleine Bande in ihr Zimmer, ehe Futter von oben aus der Küche geholt wird. Ansonsten sieht man sich nämlich mit fünf hungrigen „Mini-Tigern“ direkt hinter der Gittertür auf der Treppe konfrontiert und alle Erklärungen, dass es ihnen nur sehr kurzfristig etwas bringen wird, wenn sie einen zu Fall bringen und damit das Futter schneller in ihre Nähe kommen, bewirken – wenig überraschend – nichts.