Lilly und Lucy

Unsere beiden kleinen Geister Lilly und Lucy (geb. 6/20) machen langsam, langsam Fortschritte. So ein Spielzeug ist ja schon … interessant, auch wenn da ein großes, unheimliches, zweibeiniges Wesen im Flur sitzt.

Die beiden Schwestern wären bereit, in ein neues Zuhause zu ziehen, sind aber weiterhin bei Menschen eher vorsichtig – insbesondere, wenn sie sie nicht kennen. Dann sind sie nämlich gerne mal ruckzuck verschwunden. Wenn sie die Menschen kennen, sieht das schon anders aus: Lucy ist eigentlich immer dabei (sie lässt sich auch schon mal streicheln) und spätestens beim Spielen lässt auch Lilly nicht lange auf sich warten. Eine der Stärken der beiden „Ls“, ist ihr sehr gutes Sozialverhalten mit einem Talent sich auf andere Katzen einzustellen – sie haben sich von Anfang an sehr interessiert an anderen Katzen gezeigt und sich sowohl mit einem Notfallgast, als auch jetzt mit ihren Mitbewohnern immer sehr gut verstanden. Ein Beispiel: häufig ist es beim gemeinsamen Spielen so, dass jüngere Katzen sehr forsch und blitzschnell voran gehen und die etwas älteren Tiere eher „in die Röhre gucken“ – in der Gruppe aus Aylan, Mingo, Lucy und Lilly funktioniert Spielen zu viert prima, weil die beiden „Kleinen“ (naja, so klein auch nicht mehr, bald kann Lilly nicht mehr in der Pose so weit oben sitzen) warten, bis sie wieder an der Reihe sind. Und wie man sieht, teilen sie sich auch sehr gerne die Fensterbank – in diesem Fall mit Mingo, die ziemlich dicht links neben Lucy liegt und mit der sie abends auch sehr gerne gemeinsam durch die Räume flitzen.Falls also jemand ein soziales, „verwitwetes“ Tier zuhause hat und sich vorstellen kann, zwei junge, eher schüchterne Katzen dazu zu nehmen, die noch einiges an Entwicklungspotential haben, könnten Lucy und Lilly sehr interessant sein.