Ein sehr trauriges Wochenende…

…liegt hinter uns.

Katze Tini kam bereits hochtragend zu uns ins Katzenhaus. Sie hat sich zuvor den Menschen genährt, da sie draußen nicht mehr weiter wusste. Sie hatte großen Hunger, war abgemagert und verschnupft.

Der Schnupfen ist bei uns im Haus von allein ausgeheilt (manchmal reicht menschliche Liebe, eun voller Napf und ein warmes Plätzchen schon aus).

Der Bauch wurde dicker und dicker! Natürlich steigt dann auch die Vorfreude bei uns [immer mit gemischten Gefühlen].

Samstag Nacht begann dann Tini´s ganz persönlich Kampf, dieser Kampf zog sich um die ca. 30 Stunden (was nicht außergewöhnlich bei einer Katzengeburt ist).

Sie hatte Wehen, sie war erschöpft und hat gekämpft.. Aber sie hat verloren. 4 tote Kitten wurden auf die Welt gebracht. Laut Tierklinik waren sie zu groß, sie stecken zu lange fest, keiner konnte das absehen. Es ist wirklich sehr traurig.

Tini ist jetzt erschöpft, aber sie lebt! Und wenn es ihr wieder gut geht, dann wird sie in ihr eigenes Zuhause ziehen (das wartet schon auf sie). Dort sind Menschen die sie lieben und weiter aufpäppeln.

Das sind die Stunden der Verzweiflung im Tierschutz. Wäre sie kastriert, wäre ihr das alles erspart geblieben. Aber es gibt wohl Menschen die das nie verstehen werden. Tierschutz beginnt immer vor der eigenen Haustür. Und nein, wir können nicht alle retten/aufnehmen, aber JEDER kann seinen Teil dazu beitragen!

 

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